Leidenschaft

Auswertung der Challenge

Lesezeit: 4 Minuten

Meine Challenge ist seit gestern abgeschlossen. Damit ist nun die Zeit gekommen diese Tage Revue passieren zu lassen. Mit wenigen Worten zusammengefasst ging es darum eine Woche lang die Zeit, die ich in meinen eigenen vier Wänden verbringe, zu reduzieren, um mich dazu zu bringen weniger Zeit mit Planung und Überlegen zu verbringen und mehr tatsächlich zu tun. Hat es geklappt? Was lief gut, was schlecht? Würde ich es noch einmal machen? Dies und mehr erfahrt ihr jetzt. Klingt ein wenig nach einem cold opener für YouTube. Jumpcut.

Wie lief die Woche mit der Challenge?

Gut. Schlecht. Gut. Mittelmäßig. In dieser Reihenfolge. Der Anfang lief super. Vor allem, weil ich Spätschicht hatte und ich darum erst Mal kaum betroffen war von der Challenge. Die Zeit zwischen Mittagessen und Dienstbeginn war kurz und ich habe sie dann mit lesen in einem Café verbracht. Nach den ersten beiden Tagen hatte ich einen freien Tag. Ich hatte an dem Tag viel vor und habe dann wenig (und wenn ich wenig sage dann meine ich nichts) davon gemacht. Stattdessen habe ich an dem Tag am Abdruck meines Hintern auf der Couch gearbeitet. Weil ich selbige an dem Tag kaum verlassen habe. Anfangs hatte ich ein furchtbar schlechtes Gewissen deswegen, bis mir bewusst geworden ist, dass nicht Faulheit das Problem an der Stelle war, sondern dass ich an diesem Tag erst Mal Ruhe und Rückzug gebraucht hätte, die ich mir aber verweigert habe. Und so ist die Motivation völlig zusammengebrochen etwas zu tun. Hätte ich mir zugestanden vormittags erst Mal rumzugammeln um Kraft zu sammeln hätte ich wahrscheinlich mittags wieder Bock gehabt aktiv zu werden.

Da ich abends im Bett noch ne Menge unverbrauchter Energie hatte konnte ich mir überlegen ob ich diesen Tag einfach abhake und weitermache oder neu starte und die beiden schon erledigten Tage verfallen lasse. Letzteres ist es geworden. Ich wollte eine Woche am Stück absolvieren, nicht 7 Tage verteilt auf zwei Jahre. Ich habe häufig gelesen um sich etwas neues Anzueignen muss es 40 Mal am Stück getan werden und der Prozess muss nach jeder Ausnahme neu gestartet werden, damit sich neue neuronale Bahnen im Hirn bilden können. Keine Ahnung ob das stimmt.

In diesem Geiste wollte ich meine Challenge dann noch Mal neu angehen und habe wieder mit Tag 1 begonnen. Und von da an lief es echt gut. Ich war viel draußen unterwegs. Ich fand es bisweilen anstrengend vormittags meine Aufgaben zu erledigen die ich halt zu tun habe und dazu noch zu überlegen was ich am Nachmittag machen will. Aber es hat im Großen und Ganzen gut geklappt.

Ich habe in der Woche deutlich mehr Geld gebraucht als sonst, das vor allem in Kaffee investiert wurde. So war ich an einem Nachmittag Geocachen in der Stadt. Normaler Nieselregen prallt einfach an mir ab, aber an dem Tag gab es in unregelmäßigen Abständen Sturzfluten, die mich dazu zwangen mich in ein Café zu retten und dort auf Besserung zu warten. Ein großes Opfer, das ich da bringen musste. Und eine Gelegenheit, mal die kulinarische Neuheit eines Rote Beete Latte zu kosten und danach einen Liebesbrief an den klassischen Cappuccino zu verfassen. Gegen Ende der Woche fand ich die Challenge eher lästig, da ich gerne ein paar Sachen gemacht hätte die Unterwegs einfach nicht gehen. Es ging zwar irgendwie, aber richtig produktiv war das nicht.

Aber gut, das war mir ja vorher klar, dass diese Woche nicht die produktivste meines Lebens werden wird. Mein Fazit fällt trotzdem total positiv aus. Es war eine echt gute Woche. Es hat oft Spaß gemacht draußen unterwegs zu sein oder Aufgaben die ich sonst zu Hause erledigt hätte im Café zu machen. Und ich habe weniger nur geplant und überlegt und mehr getan und umgesetzt.

 

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