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Der Blog

Lesezeit: 4 Minuten

Das bisherige abstrakte Blabla mal praktisch angewendet

Bisher habe ich viel darüber geschrieben wie ich Leidenschaft so sehe und angehe. Irgendwie finde ich es zwar etwas billig einen Blog am Anfang mit Inhalt über den Blog zu füllen, aber wer sagt, dass ich nicht billig bin. Heyyyy  Für einen kurzen Moment ist also erst Mal Schluss mit ständig Quatschen über Klarheit, Ziele und Listen. Ich glaube das sind die Begriffe ich die ich bisher am häufigsten gebraucht habe.

Ziel und Grund klären

Schon lange habe ich die Idee gehabt mal das Bloggen auszuprobieren. Aber es hat immer was gefehlt. Lust, Zeit, Aufraffen, Wissen, doch vor allem die Idee wie ich die Sachen, über die ich gerne schreiben möchte, in einem Blog zusammenfassen kann. Denn eigentlich, so habe ich gelesen, soll ein Blog monothematisch sein. Schreibe nur über eine Sache. Klar, kann man manchen, ist wohl auch sinnvoll, wollte ich aber nicht. Und auch nicht 10 Blogs, auf die ich meine Themen aufteilen kann, bei denen dann aber nur alle Jubeljahre mal was Neues kommt. Irgendwann hat es mir dann gedämmert, Leidenschaft könnte das Band sein, dass alles zusammenhält. Dieser Schritt war wichtig für mich, da nun aus dem allgemeinen Thema „Blog“ ein konkretes Vorhaben wurde.

Die nächsten Schritte

Um nun diese Idee umzusetzen habe ich mir einen Espresso gemacht und mich erst mal hingesetzt und, wie Asterix‘ britischer Cousin Teefax einst sagte, „einen Sturm gemacht in meine Hirn“. Einfach Mal alles ungeordnet aufschreiben was mir dazu einfällt. Themenideen, Formulierungen, Befürchtungen, meine Ziele damit, meine Hoffnungen, technische Fragen, Design, Webhosting. Alles was mir einfällt. Da kam ne lange Liste zusammen, die ich dann erst mal auseinanderklamüserte (offtopic: Ich kann mich vor Begeisterung kaum auf dem Stuhl halten, weil die Rechtschreibkorrektur dieses Wort kennt. Offtopic hingegen ist unbekannt). Alle Themenideen in ein separates Dokument speichern. Das gleiche mit Formulierungen, vielleicht brauch ich irgendwann irgendwas davon. Und den Rest in die Reihenfolge bringen, die mir sinnvoll scheint es zu erledigen. Da stand dann zuerst Mal mich gedanklich mit dem Blog zu beschäftigen. Mir selbst Klar sein was ich will, welches Ziel ich damit habe, aber auch mich mit meinen Befürchtungen zu beschäftigen und Antworten darauf finden, wie ich damit umgehen will: Was ist mit meiner Rechtschreibung? Werde ich das von der Zeit her schaffen? Ist es mir die Zeit wirklich wert? Was wenn nicht mal meine Eltern das lesen? Solche Dinge halt. Das hat etwas gedauert, aber so lange ich keinen Frieden über diese Dinge habe macht es für mich keinen Sinn den nächsten Schritt zu gehen. Nachdem das geklärt war kam der nächste Schritt, wo es um Recherchen ging, um die Grundlage für weitere Entscheidungen zu legen, wie Beispielsweise ob ich eine eigene Domain miete oder lieber auf einen kostenlosen Hoster zurückgreife.

Durch die Recherche kam noch mal ein weiterer Schwung von Fragen, die das alles etwas komplex machten. Es wurde viel komplizierter, als es sein muss für das, was ich vorhabe. Dies brachte mich zu einem wichtigen Punkt: Keep it simple. Mach es dir nicht selbst schwieriger als es ist. Ich muss die richtige Balance finden, damit alles Nötige geklärt ist, ohne mich dabei in einem Perfektionismus zu verfangen der am Ende verhindert, dass ich überhaupt etwas mache. Ich will weder leichtfertig noch halbherzig in der Vorbereitung sein, aber eben auch keinen Perfektionismus um des Perfektionismuses willen betreiben.

Ausprobieren

Auf meinem überarbeiteten Plan stand dann als nächster Schritt zu tun, was ich gerade tue: Schreiben. Ich hatte die Idee mit dem Blog schon lange und ich ging bisher auch davon aus, dass es mir Spaß machen würde. Wirklich sicher bin ich mir aber darin nicht. Als Laie in Sachen Technik gehe ich davon aus, dass die technische Seite für mich einiges an Aufwand mit sich bringen wird. Darum habe ich mir überlegt, bevor ich noch mehr Zeit und Energie hineinstecke, zu testen ob mir die Kernaufgabe, das Schreiben, überhaupt Freude macht. Zu den Posts, die als Test entstehen, gehört auch dieser. Und ich stelle dabei fest, es macht mir Freude zu schreiben. Es ist zwar noch mühsam, weil mir die Erfahrung und Routine fehlt, aber ich finde es trotzdem gut. Also werde ich weiter machen und dem Ganzen eine Chance geben.

PS. Gerade bin ich mein Entwürfe durchgegangen und habe gesehen, dass ich das hier mal geschrieben habe. Waaaaas? Ein fertiger Beitrag, den ich übersehen habe? Wie konnte das sein? Keine Ahnung, hatte wohl mal wieder Tomaten auf den Augen. Macht nix, so wird es halt mit 2 Jahren verspätung gepostet.

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